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Bilanz Immobilienmarkt 2018: etwas weniger Verkäufe, deutlich höhere Preise

Der Verkauf von Immobilien auf den Balearen-Inseln wie Mallorca ging im vergangenen Jahr nach einem vierjährigen Anstieg seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 um 2,9% zurück. Die Balearen sind damit die einzige Region in Spanien, in der die Anzahl der Transaktionen im Jahr 2018 zurückgegangen ist. Dies geht aus den neuesten INE-Daten hervor. Laut Immobilienmaklern auf Mallorca liegt das an den sprunghaft gestiegenen Immobilienpreisen.

Im vergangenen Jahr gab es 15.427 Immobilien-Transaktionen auf Mallorca und den anderen Inseln, 466 weniger als ein Jahr zuvor. Pro 100.000 Einwohner wurden 1.641 Wohnimmobilien verkauft. Dieser Wert wird spanienwert allein in der Region Valencia (2.010 Verkäufe auf 100.000 Einwohner) übertroffen. Die INE-Daten zeigen außerdem das geringe Angebot von Neubauten auf Mallorca – ein Trend, der nicht neu ist. Von der Gesamtzahl der im letzten Jahr verkauften Immobilien waren nur 17,5% neu, was 2.707 entspricht. Im Gegensatz dazu wurden mehr als 80 % Gebrauchtimmobilien verkauft.
Spanienweit stieg die Zahl der Käufe um 10,1 Prozent. In Regionen wie Murcia (+24,3 Prozent), La Rioja (18,9 Prozent) oder Kastilien La Mancha (+18,1 Prozent) ist der Zuwachs noch stärker gewesen.

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