Im Prozess gegen ein deutsches Paar wegen mutmaßlich illegaler Schildkrötenzucht auf Mallorca haben Ermittler der Guardia Civil neue Details enthüllt. In einer Garage auf der Finca in Llucmajor fanden sie eine Mäusezucht mit Hunderten von Tieren, die als Futter für die Schildkröten dienten, darunter auch neugeborene, haarlose Mäuse.

Die Angeklagten sollen von 2012 bis 2018 geschützte Schildkröten gezüchtet und verkauft haben, dabei hohe Einnahmen erzielt und diese nicht versteuert haben. Zudem pflegten sie kommerzielle Kontakte nach Asien (Hongkong) und Afrika, um Tierexemplare für den Handel zu beschaffen und nutzten ein Kurierunternehmen für den Versand von Geld und lebenden Tieren.

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